Obere und untere Atemwege

||Obere und untere Atemwege
Obere und untere Atemwege2017-11-27T12:01:10+00:00

Der Aufbau unserer Atemwege

Aufbau der oberen und unteren Atemwege

Obere Atemwege

Zu den oberen Atemwegen zählen die Nase mit Nasennebenhöhlen, der Rachen und der Kehlkopf.

Untere Atemwege

Zu den unteren Atemwegen zählen die Luftröhre, die Bronchien, die Bronchiolen und die Lungenbläschen.

Inhalieren: Wirksam für die oberen oder unteren Atemwege?

Beim Inhalieren werden feinste Partikel eingeatmet. Dabei ist die Partikelgröße ausschlaggebend für die Lungengängigkeit. Sind die Partikel zu groß (> 10 μm), bleiben sie in den Schleimhäuten von Mund und Rachen hängen. Dann verharren sie also in den oberen Atemwegen. Sind sie zu klein (< 0,5 μm), besteht jedoch die Gefahr, dass sie wieder ausgeatmet werden.

Generell kann man von folgenden Werten ausgehen:

  • > 10 μm: Nasen-/Rachenraum (obere Atemwege)
  • 5 – 10 μm: Luftröhre, Bronchien (untere Atemwege)
  • 0,5 – 5 μm: Lungenbläschen (untere Atemwege)

Domotherm vital plus – unser neues Inhalationsgerät

Domotherm vital plus ist unser neues Inhalationsgerät zur Vernebelung. Er ist zur Behandlung der oberen und unteren Atemwege geeignet. Weitere Informationen erhalten Sie durch Klick auf nachfolgende Abbildung. Dort finden Sie auch unsere Anwendervideos, die den Inhalt, den Aufbau, die Anwendung und die Pflege des Inhalationsgeräts erläutern.

Die häufigsten Erkrankungen der Atemwege

Nachfolgend haben wir eine Übersicht über die häufigsten Erkrankungen der Atemwege zusammengestellt. Die Erläuterungen erhalten Sie durch Klick auf die jeweilige Infobox.

Bronchitis

Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Bronchitis. Diese äußert sich durch beständigen Husten, der von Auswurf begleitet wird und bei der akuten Bronchitis innerhalb von Wochen wieder abklingt. Bei chronischem Verlauf ist der Husten hartnäckig und besteht über einen langen Zeitraum. Als Folge kann sich das Gewebe der Bronchien dann verändern und zu einer COPD führen.

Behandlung: mit Antibiotika, erhöhter Flüssigkeitszufuhr, Inhalation von schleimlösenden und entzündungshemmenden Medikamenten

Asthma Bronchiale

Meint eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit gegen verschiedenste Reizstoffe. Führt zu anfallartiger Atemnot durch Verengung der Atemwege, hervorgerufen durch vermehrte Schleimbildung und Verkrampfung der Bronchialmuskulatur.

Behandlung: überwiegend mit inhalierbaren Medikamenten (Dosieraerosole, Pulver), selten mit Inhalationslösungen für Feuchtinhalatoren

Erkältung (grippaler Infekt)

Erkältungen sind akute Infektionen der Schleimhaut in Nase, Rachen oder Bronchien, überwiegend hervorgerufen durch Viren, manchmal auch zusätzlich durch Bakterien (Sekundärinfektion).

Behandlung: durch Ruhe, Wärme, Flüssigkeitszufuhr, bakterielle Sekundärinfektionen mit Antibiotika. Inhalationen können helfen, die Schleimhäute anzufeuchten, von Schleim zu befreien und Husten und Halsschmerzen zu lindern.

COPD - Chronic Obstructive Pulmonary Disease

Hierbei handelt es sich um eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, auch bezeichnet als Chronische Bronchitis, Raucherlunge. Als Ursachen können aufgeführt werden: Rauchen, Umweltverschmutzung, Staub

Behandlung: Diese Erkrankung ist nicht heilbar, das Fortschreiten der Erkrankung kann jedoch gemindert oder aufgehalten werden. Die Behandlung erfolgt überwiegend mit inhalierbaren Medikamenten (Dosieraerosole, Pulver), aber auch mit Lösungen für Feuchtinhalatoren.