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Ratgeber

Obere und untere Atemwege.

Wie unsere Atemwege aufgebaut sind, welche Partikelgröße beim Inhalieren wo ankommt und welche Erkrankungen der Atemwege am häufigsten sind.

Aufbau

Der Aufbau unserer Atemwege.

Obere Atemwege

Zu den oberen Atemwegen zählen die Nase mit den Nasennebenhöhlen, der Rachen und der Kehlkopf.

Untere Atemwege

Zu den unteren Atemwegen zählen die Luftröhre, die Bronchien, die Bronchiolen und die Lungenbläschen.

Inhalieren

Wirksam für die oberen oder unteren Atemwege?

Beim Inhalieren werden feinste Partikel eingeatmet. Dabei ist die Partikelgröße ausschlaggebend für die Lungengängigkeit: Sind die Partikel zu groß (über 10 µm), bleiben sie in den Schleimhäuten von Mund und Rachen hängen – also in den oberen Atemwegen. Sind sie zu klein (unter 0,5 µm), besteht die Gefahr, dass sie wieder ausgeatmet werden.

Generell kann man von folgenden Werten ausgehen:

  • über 10 µm: Nasen- und Rachenraum (obere Atemwege)
  • 5 bis 10 µm: Luftröhre, Bronchien (untere Atemwege)
  • 0,5 bis 5 µm: Lungenbläschen (untere Atemwege)

Der Vernebler von Domotherm vital plus erzeugt Partikelgrößen von 0,5 bis 10 µm und ist zur Behandlung der oberen und unteren Atemwege geeignet.

Wissen

Die häufigsten Erkrankungen der Atemwege

Bronchitis

Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Bronchitis. Sie äußert sich durch beständigen Husten mit Auswurf, der bei der akuten Bronchitis innerhalb von Wochen wieder abklingt. Bei chronischem Verlauf ist der Husten hartnäckig und besteht über einen langen Zeitraum; das Gewebe der Bronchien kann sich dann verändern und zu einer COPD führen. Behandlung: mit Antibiotika, erhöhter Flüssigkeitszufuhr und der Inhalation von schleimlösenden und entzündungshemmenden Medikamenten.

Asthma bronchiale

Eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhafter Überempfindlichkeit gegen verschiedenste Reizstoffe. Sie führt zu anfallartiger Atemnot durch Verengung der Atemwege, hervorgerufen durch vermehrte Schleimbildung und Verkrampfung der Bronchialmuskulatur. Behandlung: überwiegend mit inhalierbaren Medikamenten (Dosieraerosole, Pulver), selten mit Inhalationslösungen für Feuchtinhalatoren.

Erkältung (grippaler Infekt)

Erkältungen sind akute Infektionen der Schleimhaut in Nase, Rachen oder Bronchien, überwiegend hervorgerufen durch Viren, manchmal zusätzlich durch Bakterien (Sekundärinfektion). Behandlung: durch Ruhe, Wärme und Flüssigkeitszufuhr, bakterielle Sekundärinfektionen mit Antibiotika. Inhalationen können helfen, die Schleimhäute anzufeuchten, von Schleim zu befreien und Husten und Halsschmerzen zu lindern.

COPD

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) wird auch als chronische Bronchitis oder Raucherlunge bezeichnet. Ursachen können Rauchen, Umweltverschmutzung und Staub sein. Behandlung: Die Erkrankung ist nicht heilbar, ihr Fortschreiten kann jedoch gemindert oder aufgehalten werden – überwiegend mit inhalierbaren Medikamenten (Dosieraerosole, Pulver), aber auch mit Lösungen für Feuchtinhalatoren.

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